Tischtennis - Regeln Teil 2
Der Satz
Ein Satz endet, wenn ein Spieler elf Gewinnpunkte erreicht hat und dabei mindestens zwei Punkte Vorsprung hat, zum Beispiel 11:9, 12:10, 13:11. Beim Stand von 10:10 geht der Satz in die Verlängerung. Dabei wechselt das Aufschlagsrecht nach jedem Punkt. Die Verlängerung endet dann, wenn sich ein Spieler zwei Punkte Vorsprung erkämpft hat.
Das Spiel
Ein Spiel besteht aus mehreren Sätzen. Bei regionalen oder überregionalen Mannschaftskämpfen sind meistens drei Gewinnsätze vorgeschrieben ("Best of Five"). Ein Spiel endet so nach höchstens fünf Sätzen (3:2). Bei besonders wichtigen Wettkämpfen, wie nationalen Meisterschaften oder Europa- /Weltmeisterschaften, steht jedoch erst nach vier Gewinnsätzen der Sieger fest. Nach jedem Satz werden die Seiten gewechselt. Im entscheidenden letzten Satz, also bei einem Stand von 2:2 (oder 3:3 bei vier Gewinnsätzen), werden die Seiten gewechselt, sobald ein Spieler fünf Punkte erreicht hat.
Zeitspiel
Das Zeitspiel setzt ein, wenn ein Satz nach zehn Minuten noch nicht beendet ist und beide Spieler nicht mindestens 9 Punkte erreicht haben. Beim Zeitspiel wechselt das Aufschlagsrecht nach jedem Punkt. Der Gewinnpunkt wird wie beim normalen Spiel vergeben, mit einer Ausnahme: Wenn der Gegner des Aufschlagenden 13mal den Ball erfolgreich zurückgespielt hat, erhält er den Punkt. Das heißt, bei einem Ballwechsel wird der Ball maximal 13-mal hin- und hergespielt. Sind noch weitere Sätze zu spielen, dann werden diese auch im Zeitspielmodus durchgeführt. Die zehn Minuten stellen die reine Spielzeit dar. Bei Unterbrechungen - etwa wegen Verletzung, Materialbeschädigungen, bei "Handtuchpausen", bei Auszeiten oder wenn der Ball die Spielbox verlässt usw. - muss die Uhr angehalten werden
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