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Sport ohne Grenzen

csitwmfussballInternationale Zusammenarbeit hat innerhalb der ASKÖ eine lange Tradition. Dies beweist nicht nur die Tatsache, dass die österreichischen Arbeitersportler zu den Gründungsmitgliedern des "Welt Arbeitersport Verbandes" (CSIT - Confédération Sportive International du Travail) im Jahr 1913 zählten und seither Sportler/innen und Funktionär/innen an unzähligen CSIT-Veranstaltungen auf der ganzen Welt teilnehmen. Gemeinsame Wettkämpfe in bzw. mit unseren Nachbarländern zählten schon vor dem Fall des "Eisernen Vorhangs" zum Fixpunkt im ASKÖ-Sportprogramm. Auch als Ausrichter konnte sich die ASKÖ profilieren und Österreichs Ruf als "Veranstalterland Nr. 1" gerecht werden.

Am Beginn der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde auch als Gegenpol zur steigenden Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sports das "European Fair Play Movement" gegründet. Die ASKÖ nimmt die österreichische Vertretung wahr und zählt seit damals zu den aktivsten Mitgliedern, wenn es darum geht, Fair Play und Toleranz im Sport in ganz Europa zu fördern.

Der EU-Beitritt Österreichs am 1.1.1995 eröffnete der ASKÖ neue Möglichkeiten am internationalen Parkett. Der Startschuss wurde mit einem Handbuch "Sport & EG" gelegt. Obwohl der Sport in der EU-Verfassung nicht erwähnt wird und daher EU-Fördermittel nicht direkt für Sportprojekte verwendet werden dürfen, gelang es der ASKÖ in den letzten Jahren immer wieder EU-Mittel für ihre Aktivitäten zu erhalten. Eine Erleichterung diesbezüglich bedeutet vor allem der EU-Vertrag von Lissabon, der mit 1. Dezember 2009 in Kraft getreten ist.


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