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1. ASKÖ-Jugendkonferenz - Wien 2003

Am 28./29. März 2003 fand erstmals eine ASKÖ-Jugendkonferenz in Wien statt. Rund 30 junge Sportler, Trainer und Funktionäre im Alter von 18 bis 26 aus ganz Österreich und 16 verschiedenen Sportarten kamen ins Jugendgästehaus Wien-Brigittenau, dazu nahmen die Landessportausschuss-Vorsitzenden aus NÖ, Salzburg, Wien und der Steiermark teil. Durch das abwechslungsreiche Programm führten ASKÖ-Sportchef Mag. Harald Bauer und Jugendreferent Mag. Helmut Baudis.

Zu Beginn beschäftigte sich ein Informationsblock mit den Strukturen des Sports in Österreich, der ASKÖ und ihren Bundesreferaten, dem ein Einführungsreferat zur Jugendarbeit (Ist-Zustand, Ziele, Jugendkonzept 2002-04, Trends, etc.) folgte. Im Rahmen dieser Veranstaltung fiel auch die Entscheidung im Logo-Wettbewerb. In drei Wahlgängen wählten die Teilnehmer das neue ASKÖ-Jugendlogo, welches am Montag, 31.3.2003 um 15:00 Uhr, hier präsentiert wird. Eine "Leider Nein"-Präsentation in Anlehnung an die Starmania-Clips sorgten für Unterhaltung.

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Feedback-Runde zu ASKÖ-Nachwuchskursen

Den ersten großen inhaltlichen Schwerpunkt bildeten die ASKÖ-Nachwuchskurse. Nach einleitenden Worten, ein wenig Statistik und Infos zur Abwicklung der Kurse wurden die sechs Aktionen zur Attraktivitätssteigerung der Trainingscamps vorgestellt. Die nachfolgende Feedback-Runde bestätigte ganz klar die Anwendung aller Aktivitäten. Die "Einbindung von Stars" sowie die Einsatz der sportmotorischen Tests "Check your LimitZ" gingen als wichtigste Maßnahmen hervor. In Kleingruppen arbeiteten die Teilnehmer weitere Aktionen aus, die ihrer Meinung nach Berücksichtung im Rahmen der Kurse finden sollten.

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Vorbildliche Jugendarbeit in Norwegen

Nach dem gemeinsamen Abendessen referierte Helmut Baudis über Möglichkeiten der Mitarbeit innerhalb unseres Verbandes und präsentierte das Jugendmodell Norwegens sowie die positiven Entwicklungen innerhalb der BSO. In zwei Arbeitsrunden, die paarweise absolviert wurden, beschäftige sich die Gruppe dann mit den Fragen: "Was hindert mich im Verein/Verband aktiv zu werden?" bzw. "Welche Eigenschaften muss eine Gruppe besitzen, dass ich gerne mitarbeite?" sowie den Vorteilen des organisierten bzw. nicht-organisierten Sports. Interessante Statements und klare Aussagen kamen zu Tage.

Der letzte Block des Tages war den Modalitäten des geplanten ASKÖ-Sportstipendiums (ASKÖ-Sportförderung) gewidmet. Nach einer kurzen Einleitung durch Harry Bauer gab es durchaus heftige Diskussionen in den Arbeitsgruppen und unterschiedliche Ergebnisse. Diese stellten unter Beweis, dass es sich bei den Fördermodalitäten um eine schwierige Materie handelt.

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Schwerpunktthema "Fair Play"

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Themas "Fair Play". Das Einführungsreferat wurde von Univ. Prof. Dr. Otmar Weiß, Sportsoziologe des Sportinstituts der Uni Wien, gehalten. Er gab einen Überblick über die historische Entstehung von "Fair Play", präsentierte eine Begriffsbestimmung und unterstrich mit zahlreichen Beispielen und Statistiken die Relevanz und Aktualität in der heutigen Zeit. Verstärkte Initiativen der ASKÖ auf diesem Sektor wären seiner Meinung nach enorm wichtig.

Ballsportcamp und Jugend-Webpage

Der Rest des Vormittags war drei Schwerpunktthemen gewidmet. In drei Workshops arbeiteten die Teilnehmer zu den Themen: Fair Play, Ballsportwoche sowie Jugendcorner im Internet. Die von Weiß, Bauer und Baudis moderierten Arbeitsgruppen präsentierten im Anschluss ihre ausgearbeiteten Konzepte, welche die Fachkompetenz und Qualität der Gruppen abermals bestätigte.

Nach dem Mittagessen folgte ein Infoblock über weitere Jugendaktivitäten (Bereiche: Internationales, Aus- u. Fortbildung, Internet, etc.), der nahtlos in die Schlussrunde überging. Nach der Definition der "weiteren Schritte" formulierten die Teilnehmer Forderungen an die ASKÖ-Gremien. Zum Abschluss wurde dann das siegreiche und damit neue ASKÖ-Jugendlogo präsentiert.

Zusammenfassung:

Die erste ASKÖ-Jugendkonferenz und deren Ergebnisse bestätigten eindrucksvoll den eingeschlagenen Weg der aktiven Partizipation, also das Mitwirken, Mitgestalten und Mitbestimmen der Zielgruppe (Jugendlichen). Dies bildet die Basis für eine nachhaltige Verbesserung bzw.  Verbreiterung der Angebote und ermöglicht die notwendige Authentizität gegenüber der jugendlichen Zielgruppe. Am Ende dieses Beitrags sollen einige Schlagworte stehen, die symptomatisch für diese Veranstaltung waren: Elan, Engagement, Kreativität, Kompetenz und Ehrlichkeit - alles Komponenten einer erfolgreichen Konferenz.


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